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Startgelände und Naturschutz
Die Ostalb bietet Naturstartplätze für praktisch alle Windrichtungen in ausreichender Zahl.
Eigentlich eine tolle Sache: wir wären in der Lage, unsere umweltfreundliche Sportart in unserer Heimat auszuüben, anstatt in die Alpen zu fahren, die Umwelt mit unseren Autos zu verpesten und die überfüllten Fluggelände in den Alpen noch mehr zu überfüllen.
Die traurige Wahrheit ist: Unser Verein hat keinen vernünftigen, für Gleitschirme zugelassenen Naturstartplatz mehr, obwohl Dutzende zur Verfügung stehen würden. Selbst die wenigen zugelassenen Gelände wurden uns wiederholt streitig gemacht.
Wir sind in unserem Sport auf die Natur und ihre Kräfte angewiesen. Wir würden uns die Grundlage unseres Sportes nehmen wenn wir die Natur mit unserem Sport zerstören würden. Wir wünschen uns ein Miteinander in der Natur und mit der Natur.
Leider scheinen diejenigen, die vorgeben die Natur zu schützen zu glauben die Natur wäre ihr Besitz.
Es gibt in Deutschland einige wenige selbsternannte Naturbewahrer, die es sich auf die Fahnen geschrieben haben, den Menschen aus der Natur auszusperren. Diese Aussage hört sich sehr überspitzt an, aber du kannst uns glauben, nach jahrelangem Kampf gegen diese Herrschaften können wir dir versichern: es ist die reine Wahrheit.
Welche Argumente werden gegen unseren Sport vorgebracht?
Eine Auswahl: "In dieser Hecke könnte sich ein Steinschmätzer ansiedeln, der (wenn er sich dann ansiedelt) gestört werden könnte" "Flieger zertreten Ameisen." Auf unsere Einwendung, daß dort auch Schafe grasen, die ebenfalls Ameisen töten, wird erwidert: "Schafe haben einen selektiven Tritt."
Sicherlich hast du auch schon mal einen Gleitschirm oder Drachen beim Start beobachtet und kannst dir daher deine eigene Meinung über unsere ach so naturschädigende Sportart machen.
Der Gipfel:
Ein Gelände, das unserem Verein abgenommen und auf dem das Fliegen verboten wurde, wird nun, mit Steuergeldern finanziert, zu einem Trockenrasen umgegraben und gerodet. Ob es etwas mit Naturschutz zu tun wenn man sich Natur zusammenbaut, sei dahingestellt. |